Die Nike Pegasus-Reihe begleitet mich schon lange und hat mich selten enttäuscht. Mit dem neuen Pegasus 41 hat Nike wieder einen großen Schritt nach vorne gemacht. Ich durfte ihn beim Launch-Event in Mainhausen persönlich erleben und möchte euch hier meine Eindrücke schildern. Was ich bei seinen Vorgängern immer wieder empfand, war das die Modelle auf der Bahn oder Waldwege super waren aber auf der Straße eine spur zu wenig Dämpfung hatten. Das ist jetzt Geschichte!


Erster Eindruck und Passform
Schon beim Anziehen des Pegasus 41 fühlte ich mich sofort wohl. Der Schuh sitzt perfekt und gibt durch den breiteren Vorfußbereich mir während des Laufens mehr Stabilität da sich die Zehen besser spreizen können. Das neue, leichtere und atmungsaktivere Mesh-Obermaterial trägt sich angenehm und sorgt für gute Belüftung – gerade bei längeren Läufen und wärmeren Tagen ein echter Pluspunkt.
Der Mittelfußriemen oder Gummi… fällt mir schwer das Passende Wort zu finden, der auch schon im Pegasus 40 verwendet wurde, gibt zusätzlich Halt. Er schmiegt sich angenehm an den Fuß und sorgt dafür, dass sich der Schuh individuell anpasst. Für mich ein großer Vorteil, weil ich dadurch nicht nur beim Laufen, sondern auch beim schnellen Gehen ein sicheres Gefühl habe.


Laufgefühl und Dämpfung
Der erste Lauf mit dem Pegasus 41 war eine wahre Freude. Der neue ReactX-Schaumstoff macht den Schuh unglaublich reaktionsfreudig. Da darf ich mich auch gleich Outen als großer Fan der Nike Schäume. Zumindest in den letzte 4-5 Jahren. Egal ob langsames Joggen oder schnelleres Tempo, der Pegasus 41 passt sich perfekt an. Besonders bemerkenswert fand ich die Zoom Air-Elemente im Vorfuß- und Fersenbereich, die für einen federnden, energiegeladenen Bounce sorgte. Bei der Schuhvorstellung fragte ich mich noch ob diese Zoom Air-Elemente das Laufgefühl nicht stören könnt oder unrund machte in der Abrollbewegung. Das darf ich klar mit einem nein beantworten! Im Gegenteil es bietet bei Fersenläufern nochmals eine zusätzliche Stoßabsorption! Beim Air Zoom-Element im Ballenbereich genießt jeder Läufertyp seine Vorteile.
Die Übergänge von der Ferse zum Vorfuß sind flüssig und harmonisch, was das Laufgefühl sehr angenehm macht. Der Schuh treibt einen richtig nach vorne und ich merkte, dass meine Durchschnittspace schneller war, ohne dass sich mein Puls verändert hat. Sowas finde ich immer sehr spannend! Das werde ich auch noch weiter beobachten.


Stabilität und Komfort
Der breitere Vorfußbereich gibt mir das Gefühl von mehr Stabilität, was ich sehr schätze. Besonders beim Bergauflaufen hatte ich das Gefühl, festen Kontakt zur Straße zu haben, ohne zu sehr im Schuh zu versinken oder dass er schwammig wird. Das macht den Schuh auch bei steileren Anstiegen sehr angenehm. Die Entwicklung am Markt ist gerade so, dass alles immer weicher wird. Für mich fühlt es sich bei manchen Modellen aber auch nur beim Bergauflaufen so an als ist es mir zu anstrengend durch den weichen Schuh. Fiel mir beim Clifton 9 und Asics Nimbus auf. Was diese Modelle aber bergab und im Flachen wieder absolut wett machen!
Ein weiteres Highlight ist die innere Polsterung des Pegasus 41. Sie ist bequem und bietet zusätzlichen Halt an den empfindlichen Stellen wie Zehen, Fußgewölbe und Ferse. Dadurch wird der Fuß optimal gestützt und auch längere Läufe bleiben komfortabel und schonend.


Verbesserungen und Innovationen
Der Pegasus 41 hat einige spannende Neuerungen. Der ReactX-Schaum bietet 13 % mehr Energierückgabe und hinterlässt einen um 43 % geringeren CO2-Fußabdruck. Dies ist nicht nur ein Pluspunkt für die Laufleistung, sondern auch ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Die Sohle ist zudem um 3 mm dicker geworden, was zusätzliche Dämpfung und Schutz bietet. Was im Vergleich zu den Vorgänger Modellen auf der Straße stark spürt.
Die Außensohle mit der bekannten Waffelstruktur bietet guten Grip bei allen Wetterbedingungen und die zusätzliche Flexkerbe sorgt für ein sanftes Abstoßen an der Schuhspitze. Diese Details machen den Pegasus 41 zu einem zuverlässigen Begleiter auf verschiedenen Untergründen, egal ob Asphalt, Schotterwege oder die Tartanbahn.


Persönliches Fazit
Der Nike Pegasus 41 ist ein echter Allrounder und hat mich voll überzeugt. Egal ob lange Läufe, schnelle Einheiten oder Bergaufläufe – der Schuh macht alles mit und bietet dabei hohen Komfort und ausreichend Stabilität. Mit den neuen Materialien und der verbesserten Dämpfung hat Nike einen Schuh geschaffen, der sich perfekt an meine Bedürfnisse anpasst. Ich werde den Schuh für folgende Trainingsläufe nutzen. Grundlagenläufe von 0 bis 25km, Regenerativeläufe, Athletiktraining, Lauf ABC und Fahrtspiele.
Besonders beeindruckt hat mich, wie gut der Schuh die Energie zurückgibt. Der ReactX-Schaum ist ein echter Gamechanger. Bei jedem Schritt spüre ich die Unterstützung und das sanfte Abfedern. Auch nach mehreren Kilometern fühlt sich der Schuh noch angenehm an und unterstützt meine Laufbewegung optimal.
Ich freue mich schon auf viele weitere Läufe mit dem Pegasus 41 und kann ihn allen Läufer wärmstens empfehlen. Er ist vielseitig, bequem und bringt ordentlich Schwung in jede Laufeinheit. Ein absoluter Favorit in meiner Laufschuhsammlung! Vergleichbare Modelle sind: Saucony Ride 17, Brooks Ghost 15/16 (Im Fersenbereich stabiler als der Pegasus) Asics Cumulus und den Adidas Supernova Rise.


Kurze Zusammenfassung der Neuerungen:
ReactX-Schaum: 13 % mehr Energierückgabe und 43 % geringerer CO2-Fußabdruck
Leichteres und atmungsaktiveres Mesh-Obermaterial: für bessere Belüftung und angenehme Passform
Breiterer Vorfußbereich: für mehr Stabilität und Komfort
Zoom Air-Dämpfung im Vorfuß- und Fersenbereich: sorgt für federnden, energiegeladenen Bounce
Innere Polsterung: bietet zusätzlichen Halt und Komfort an empfindlichen Stellen