Heute gibt es mal wieder etwas aus der Offroad-Gattung – und hier kommen alle Trailliebhaber voll auf ihre Kosten! Der Hoka Mafate 5 richtet sich an anspruchsvolle Trailrunner:innen, die maximale Performance auf technisch schwierigem Terrain suchen. Mit seinem Vibram-Megagrip-Profildesign inklusive Traction Lugs bietet er hervorragenden Grip – selbst auf losem oder unebenem Untergrund. Ergänzt wird das Ganze durch die neue Rocker Integrity Technology: eine Kombination aus festerem, unterem SCF-EVA-Layer und darüberliegendem CMEVA-Schaum. Das sorgt für eine starke Vorwärtsdynamik sowie langlebige Formstabilität – auch nach vielen Trail-Kilometern.
Es sind viele Fachwörter und technische Highlights – und ehrlich gesagt war ich selbst überrascht, wie viel Technologie in diesem Schuh steckt. Oft wirkt zu viel Schnickschnack eher kontraproduktiv und lenkt von der puren Bewegung des Laufens ab … aber hier nicht! Schon das erste Tragegefühl zeigt, wie viel Gedanken sich die Entwickler bei Hoka gemacht haben – am Fuß passiert einfach richtig viel.
Mit einem Fersen-Vorfuß-Drop von 8 mm bringt der Mafate 5 eine höhere Sprengung mit als viele andere Hoka-Trailmodelle. Das macht ihn besonders interessant für Läufer:innen, die von der Straße kommen oder etwas gedämpfter einsteigen möchten.


Weitere Highlights
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Flow-geformte TPU-Käfigstruktur mit 360°-Schutz – auch optisch ein Hingucker, inspiriert vom UTMB-Kurs
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Ankle-Gaiter-Integration – zur Befestigung eines Schaftteils für besseren Schutz gegen Schmutz (separat erhältlich)
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Gewicht: ca. 230 g (Damen) / 330 g (Herren) – etwas schwerer als der Mafate Speed 4, aber dennoch agil
Vergleich: Mafate 5 vs. Speedgoat
Die Speedgoat 6 ist leichter, niedriger und agiler – ideal für Läufer:innen, die eine flexible, vielseitige und dennoch robuste Begleitung für bergige Trails suchen. Perfekt für Marathon, Ultra und hohes Tempo.
Der Mafate 5 hingegen setzt stärker auf Schutz, Dämpfung und technische Stabilität – sinnvoll für lange Distanzen mit vielen anspruchsvollen Passagen oder wenn Komfort und Performance auf schwierigen Trails gefragt sind.


Fazit: Für wen eignet sich der Mafate 5?
Der Hoka Mafate 5 ist die ideale Wahl für:
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Trail- und Ultra-Läufer:innen, die Komfort, Kontrolle und Dämpfung priorisieren
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alle, die auf technisch anspruchsvollem Terrain lange Strecken absolvieren und Stabilität brauchen
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Läufer:innen mit mittlerem bis festem Fußgefühl, die robuste Schuhe bevorzugen – auch wenn sie etwas schwerer sind
Bisher habe ich den Mafate 5 nur auf leichteren Trails getestet. Besonders freue ich mich aber auf den ersten Härtetest im November: ein Traillauf-Wettkampf über 23 km mit 1.200 Höhenmetern. Bis dahin wird er mich auch bei längeren Trainingsläufen über Wurzeln und Schotter begleiten.